KADERPROSJEKTET

 

Et forskningsprosjekt om den norske (m-l)-rørsla

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Kaderprosjektet ist ein unabhängiges Forschungsprojekt über die marxistisch-leninistische Bewegung in Norwegen. Das Projekt wird durch Fritt Ord, dem norwegischen Rat für Kultur, Sat Sapienti und Archiv und Bibliothek des Arbeiterverbandes finanziert. Im Rahmen des Projektes interviewen wir eine große Anzahl jetziger und ehemaliger Mitglieder der Bewegung, ihre Familienangehörigen, Freunde und Feinde. 

Das Projekt konzentriert sich auf norwegische Verhältnisse, doch wir haben auch Interviews in Schweden, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz durchgeführt. Anfang April 2008 betrug die Gesamtmenge über 150 Interviews. Diese Interviews werden ein Audioarchiv für zukünftige Forschung in der Abteilung Archiv und Bibliothek des Arbeiterverbandes in Oslo ausmachen. 

Das Projektmaterial bildet auch die Grundlage für ein Buch, das 2009 erscheinen soll.

Die festen Mitarbeiter des Projektes sind Nik Brandal, Historiker, und Jon Rognlien, Literaturwissenschaftler

 

Was tut Kaderprosjektet 

Durch Kaderprosjektet wünschen wir diese und andere Makrofragen i einer Mikroperspektive zu beleuchten. Wir sammeln und präsentieren eine grösst mögliche Vielfalt an Erzählungen der Mitglieder über ihre Motivation sich der marxistisch-leninistischen Bewegung anzuschliessen, über ihr Leben in der AKP und die Zeit danach. 

Das Material besteht vor allem aus Interviews mit ehemaligen und jetzigen Marxist-Leninisten, aber auch ihre Angehörigen, politischen Gegner und andere, die mit der Bewegung zu tun hatten, wurden befragt. Die berührten Hauptthemen wurden systematisiert und es wurden feste Richtungslinien für die Interviews ausgearbeitet, wir benutzen jedoch keine Fragebögen.

 

 

 

 

 

 

Warum

 Warum wurden så viele der antiautoritären Rebellen der sechziger Jahre Anhänger totalitärer Ideologien?

Warum mündete die facettenreiche Rebellion gegen die bürgerliche Lebensart i eine streng disziplinierte kommunistische Bewegung?

Warum verliessen so viele Junge Menschen eine nicht näher definierte radikale Position um aufopfernde Fusssoldaten zu werden, sich knochenharten Kader-Beurteilungen zu unterziehen und all ihre Zeit "dem Kampf" zu opfern?

Was kennzeichnete die Organisierung und Führerschaft dieser Bewegung, die ihre Mitglider so gut im Griff hatte?

 

 

Darüber möchten wir mehr wissen

Wo sind all die "kleinen" Stimmen?

Ist es vielleicht an der Zeit sie zu Wort kommen zu lassen?

Gibt es ausser den politischen Linien und Überlegungen noch andere Aspekte, die in den Bestrebungen das Phänomen der marxistisch-leninistischen Bewegung verstehen zu wollen eine mindestens ebenso grosse Rolle spielen sollten?

Gibt es Aspekte der sozialen Mechanismen der Bewegung, quasi des Alltags, die den Beitrag vieler Stimmen benötigen um in ihrer ganzen Breite verständlich zu werden?

Können klitzekleine Begebenheiten die grosse Zeit beleuchten?

 

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Copyright © 2004 Kaderprosjektet

Sist endret: 22/11 2008